Windlast / Windzonen und Trapezbleche

Bereits im Jahre 1938 wurde in Deutschland die erste Windlastnorm unter DIN 1055-4 veröffentlicht. In dieser DIN Norm wird die klimatische Umgebung und deren Wirkung auf Bauwerke behandelt. Mittels Angaben zu Windstärken und Windzonen kann dann eine Flächenlast und die Druckverteilung durch den Windsog auf zum Beispiel Hallenwände aus Trapezblech errechnet werden, und somit die Anforderungen an Material und Konstruktion.

Im Laufe der Jahrzehnte haben sich die klimatischen Bedingungen verändert, so daß inzwischen die Norm mehrmals überarbeitet wurde. Die aktuellste Version (Stand: 12. Juli 2013) ist DIN 1055-4:2005-03, als PDF Dokument auf dem Server der Ruhr-Universität Bochum zu finden.

Unter Berücksichtigung der Windzonen und anderer Faktoren zum Bau, Topologie uvm. kann der Bauherr -wie auch bei der Schneelast- mit dem Berechnungsprogramm „Ermittlung der Windlast auf Wände nach DIN 1055-4“ von Dipl.-Ing.(FH) Michael Zimnik Werte ermitteln.

Alle Hilfsmittel jedoch befreien nicht von der Wichtigkeit der Beachtung der gesamten Normung zum Thema Windlasten. Diese kommen auch sehr häufig zum Tragen bei der Nutzung von Rundbogenhallen.

Weitere Interessante Informationen zum Thema Windlast, Windzonen und die Beeinflussung auf das heutige Bauwesen finden sich auch in dem Artikel „Bestimmung der Windlast“ auf der Webseite der Fachzeitschrift „Baumetall – Klempnertechnik im Hochbau“.

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