Schneelast auf Trapezblech und Schneelastzonen

Die Beachtung von Schneelasten (Schneelast ist das Gewicht von Schnee auf den Untergrund) ist gerade für den Dachbau sehr wichtig. Je nach Region und Lage können die Werte sehr unterschiedlich sein und daher besondere Anforderungen an den Bauherren/Dachdecker stellen.

 

Schneelasten und Regionen bestimmen

 


Schneelastzonen ermitteln


 

Dachbleche und Formen mit seinen Herausforderungen

Je steiler das Dach ist, desto weniger Schnee kann sich auf dem Dach halten. Dieses lässt sich durch das Gesetz der Schwerkraft logisch erklären, da der Schnee bei steilen Dächern nach unten abrutscht. Achtung: Bedenken Sie hierbei die Verantwortung des Objektbesitzers für „herabfallendes vom Dach“, besonders bei Gehwegen, Straßen etc. Hier empfiehlt sich der Einsatz eines sogenannten Schneefang oder speziellen Blechkantungen. Dazu mehr im Thema Dachsicherheit.

Auch spielt die Dachform, sowie Aufbauten eine große Rolle.  Es ist wichtig, dass die Bleche auf einer entsprechend geeigneten Unterkonstruktion mit ausreichend Dachbauschrauben befestigt wird. Je mehr Auflagepunke und je dichter diese zusammenliegen, desto mehr Befestigungsgrund hat das Blech, besitzt somit mehr Halt und kann größere Schneelasten tragen. Sind diese nicht ausreichend vorhanden, fängt das Blech an durchzuhängen.

Was passiert wenn die Dachbleche durchhängen?

Sind die Lasten zu groß für die Unterkonstuktion und hängt das Trapezblech durch, wird die Überlappung geöffnet und das Dach wird undicht. Doch damit nicht genug! Auch stehen die Schrauben unter Spannung und die Löcher werden somit gedehnt. Die Folge: Dichtungen können verrutschen und Schnee bzw. Wasser kann eindringen. Im schlimmsten Fall stürzt das Dach ein.

Weitere Informationen zum sicheren Dachbau mit Trapezblech und anderen Profilblech Arten kann Ihnen Ihr Dachdecker, Architekt oder in entsprechenden Fällen auch das Bauamt geben.

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